Sehenswertes in der Region Spielfeld

Die Kirche in Spielfeld
Die Kirche steht südlich vom Schloß Spielfeld, von wo aus man eine weite und prachtvolle
 Aussicht genießt.
Die St. Michaelskirche zu U(o)lenberg(ch) um 1170 wurde als Filialkirche von Gamlitz erwähnt.
1786 wird Spielfeld eine eigene Pfarre. Die Kirche mit ihren drei Altaren, dem Hochaltar,
dem Seitenaltar der schmerzhaften Mutter Gottes und dem Heiligen Floriani Altar.
Von den Altären und dem romanischen Gotteshaus aus dem 12. Jahrhundert blieb fast
nichts erhalten.
Ein Neubau wurde im Jahre 1849 errichtet.

Messen: jeden Sonntag um 10.15 Uhr und Mittwoch um 18.00 Uhr.

ST. MICHAELSKIRCHE

Das Schloß Spielfeld
Das Schloß Spielfeld entstand in der Mitte des 16. Jahrhunderts im Bereich zweier mittelalterlicher
Wehrbauten. Unter dem Besitzer Friedrich von Holleneck. Im Jahre 1580 kaufte Hans Stübich den Hof
und Edelmannssitz.
Der heutige Bau wurde im wesentlichen zwischen 1580 und 1620 von Hans Stübich und seinem
Sohn vollendet und nach einem Brand 1631 wiederhergestellt.
Nach den Grafen Katzianer, Heister und Attems erwarb im Jahre 1872 Freiherr von Bruck das Schloß,
dessen Nachfolger es heute noch besitzen.
Die früher zum Schloß gehörenden Weingärten und land- wirtschaftlichen Besitzungen lagen zum
Großteil in Slowenien und gingen verloren.
Von dem alten Wehrturm, der vermutlich schon im 11. Jahrhundert die Überfuhr über die Mur und
die wichtige Straße nach Marburg bewachte, ist nichts mehr zu sehen. Das Schloß Spielfeld ist ein mächtiger, regelmäßiger, dreistöckiger Vierkantbau mit drei breiten Ecktürmen.
Von der vierflügelig geplanten Anlage wurden nur zwei Flügel ausgeführt. Den östlichen, dem Fluß
zugewandten Trakt ziert ein eindrucksvoller Loggienaufbau. Dieser wurde anstelle eines erhöhten
kuppelgekrönten Turmes in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts hinzugefügt. Die Freitreppe, die vom Innenhof in den ersten Stock des Nordflügels führt, stammt aus derselben Zeit.
Die Halbmonde auf den Türmen erinnern an Türkensiege früherer Besitzer. Gegen den Hof öffnen sich
prächtige viergeschößige Bogengänge. Der reizvolle Wechsel der Spannweiten der Arkaden macht diesen
Hof zu einem der schönsten Renaissancehöfe der Steiermark.
Im Park befindet sich eine Mariensäule aus dem Jahre 1737 mit dem Wappen der Stübich und Katzianer.
Durch die Kriegs- und Nachkriegsereignisse wurde der Bau in Mitleidenschaft gezogen. Die Besitzer neuen bemühen sich, daß Schloß zu erhalten und einer sinnvollen Bestimmung zuzuführen und werden in diesen Bemühungen durch den Verein ""Rettet das Schloss Spielfeld"" unterstützt.

Schloß Spielfeld

Schloß Spielfeld

TRUPPENMUSEUM
der Erzherzog-Johann-Kaserne Straß in Steiermark
Dieses kleine aber feine Museum gliedert sich in drei Räume:
Im ersten Raum
wird die Geschichte des Marktes Straß dargestellt.
Der zweite Raum
ist den Traditionsverbänden der Kaserne gewidmet.
Im dritten Raum
erfahren Sie einiges über das erste Österreichische Bundesheer, über den zweiten Weltkrieg,
die B-Gendarmerie und das zweite Österreichische Bundesheer.
Weiters sind die Einsätze, wie der Grenzeinsatz zum ehemaligen JUGOSLAWIEN
und die UNO-Einsätze dokumentiert.

TRUPPENMUSEUM

PLAC / PLATSCHBERG, 510 m
Der im Jahr 2000 errichtete Aussichtsturm bietet eine hervorragende Aussicht, die nach Osten und Südosten weit nach Slowenien hineinreicht und im Norden das ganze Leibnitzer Feld umfasst.
„ … Südlich der Ebene von Ehrenhausen, der Bacher. Ich konnte mich vom Fenster nicht
losreissen, ein besonderes Gefühl überfiel mich, und so wie ich es schreibe, stehet das
Bild lebhaft vor meinen Augen. Ein schöner Tag, die untergehende Sonne, die Ruhe,
die allenthalben herrschte. Gott! – dachte ich – schütze dieses herrliche Land, in deiner
Hand liegt es, Ruhe und Glück demselben zu bewahren. Du hast es ja mit Schönheit
gestempelt und gute Menschen dahin gegeben; erhalte ihren redlichen Sinn und mache,
daß sie sich des Lebens freuen.”
Tagebucheintragung EJ vom 30. November 1811
Zufahrt über Berghausen und dem Grenzübergang Plac ist zwischen 7 - 20 Uhr möglich.
Nach der Grenze ca. 150 m links den Schildern nach. Reisepass notwendig!

Erzherzog Johann und die Südbahn
Besonders EJ hatte sich um den Ausbau des steirischen Straßenwesens verdient gemacht.  Auf seiner Englandreise 1815/16 hatte er Dampfmaschinen, Schiffe und Lokomotiven kennen gelernt und rasch die Bedeutung erkannt. Schon im März 1825 schlug er den Bau einer leistungsfähigen Verkehrsverbindung von den Industriezentren Böhmens und Steiermark nach Triest vor. EJ wandte sich namens der Bewohner der Kronländer an Kaiser Ferdinand I., damit die Bahnlinie nicht durch Westungarn, sondern durch die Steiermark gebaut werde. Am 21. Oktober 1844 konnte Erzherzog Johann in Vertretung des Kaisers die Strecke
Mürzzuschlag - Graz feierlich eröffnet.
1846 konnte die Strecke von Graz nach Cilli übergeben werden. Die Trasse Graz - Cilli musste zwei
Wasserscheiden bewältigen: Mur - Drau und Drau – Save. Die Errichtung eines 125 m langen
Viaduktes in Spielfeld wurde notwendig. Ein weiterer Viadukt musste zur Überbrückung des
Pößnitztales errichtet werden. 650 m wurde er lang, sodass er das längste Bauwerk dieser Art zwischen Wien und Triest darstellte. Die Schautafeln zum Thema Eisenbahn finden Sie im Aufgang zum Bahnhof Spielfeld.

Bahnhof und Schloß Spielfeld

Kellerstöckl Polz
Das ganzheitliche Qualitätsdenken betrifft nicht nur den Wein, sondern alle Bereiche des Lebens. Wir stehen für das Gute, Gesunde, Schöne, für Genuss und Ästhetik. Genauso wie unser Wein, erfreut und verwöhnt Kunst und Kultur all unsere Sinne.
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