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Typisch Südsteirisch
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"Weil wir Steirer vor allem Bauern sind, sind wir natürliche Menschen. Wir sind so wie die Natur, die uns umgibt, unsere Landschaft. Und deshalb sind wir herrliche Menschen."
Reinhard P. Gruber
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Klapotez Das slowenische "klapotati" heißt klappern und verrät schon die Aufgabe dieses Windrades: es soll die Stare aus den Weingärten vertreiben, sobald die Trauben zu reifen beginnen. Deshalb wird der Klapotez erst am Jakobitag (25. Juli) in Betrieb gesetzt und mit dem Martinstag (11. November) wieder stillgelegt. Der steirische Klapotez hat 8 Windflügel und Klöppel, die auf ein Klangbrett schlagen. Der slowenische Kapotez hingegen nur 6. Die Klöppel können aus verschiedenem Holz gefertigt sein; das Klangbrett jedoch muß aus Kirschholz sein. Nur dieses erzeugt neben den hörbare Tönen auch Schwingungen im Ultraschallbereich, die die Vögel abhalten sollen, sich an den reifen Trauben zu ergötzen. Der Gebrauch des Klapotez geht sicher bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. Es gibt einen Hinweis in der Literatur, wonach für die französischen Soldaten während de Napoleonischen Kriege der lärmende Klapotez abgestellt werden mußte, um eine ungestörte Nachtruhe zu gewährleisten.
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Kürbiskernöl Um einen Liter Kernöl zu gewinnen, bedarf es 2,5kg getrockneter Kürbiskerne! Das ist der Ertrag aus 35 Stück gesunder, reifer Kürbisse. Kernöl hat über 80% ungesättigte Fettsäuren und kein Cholesterin! Fragen Sie bei Ihrem Beherbergungsbetrieb, denn sehr viele Bauern produzieren noch Ihr eigenes Kernöl.
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Kastanien Eine, der Maroni ähnliche Frucht, die im Herbst reift und vorwiegend gebraten zu Sturm (junger, noch trüber Wein in der Gärung) gegessen wird.
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Sterz Eine typische Speise unserer Gegend, welche aus gekochtem Maisgrieß besteht und in den verschiedensten Variationen gegessen wird.
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Südsteirischer Wein Die Weinbauregion Südsteiermark reicht von der Gemeinde Spielfeld entlang der österreichisch - slowenischen Grenze bis nach Schloberg bei Leutschach. Die hier ansässigen Weinbauern keltern hervorragende Weißweine. Diese reizvolle Hügellandschaft liegt im Einflußbereich des südeuropäischen Klimas. Die Weine sind berühmt für ihre Fruchtigkeit und Frische. Auf steilen grünen Hügeln wachsen in erster Linie Welschriesling, Sauvignon blanc und Morillon. Eine Rarität, die Sie genießen sollten. Besonders die Sortenvielfalt und Charakteristik der steirischen Weine ist einzigartig.
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Die Südsteirische Weinstraße Die südsteirische Weinstraße ist wohl die bekannteste und auch die älteste der steirischen Weinstraßen. Sie ist von den Orten Ehrenhausen, Gamlitz, Spielfeld und Leutschach zu erreichen. Von dort geht es zu den idyllischen Weinbauortschaften Berghausen, Ratsch, Sulztal, Glanz, Langegg, Schloßberg und Eichberg- Trautenburg. Einen Teil der Grenze zum südlichen Nachbarn Slowenien bildet die Weinstraße. Tafeln weisen daraufhin, dass die Staatsgrenzein der Straßenmitte verläuft. Auf der einen Seite die slowenischen Weingärten, auf der anderen die steirischen. Im letzten Jahrzehnt wurden die traditionell guten Beziehungen noch erweitert.
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Weinbauschule Silberberg Seit dem Jahre 1895 wirkt die Fachschule Silberberg für den steirischen Weinbau. Die Fachschule für Weinbau und Kellerwirtschaft ist eine Landesschule und die einzige, dieses Fachbereiches, in der Steiermark. Ursprünglich war Silberberg eine Ausbildungsstätte für die Winzer großer Weingüter im heutigen Slowenien, sowie für die meist kleinen, Weinbauern der Region.
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WelschLauf Südsteiermark Jedes Jahr am ersten Samstag im Mai findet der WelschLauf statt. Dieser Marathon verbindet die Schilcher-Weinstrasse mit der Südsteirischen Weinstrasse. Auf der ganzjährig beschilderten Strecke kann man bereits trainieren, da liegt in anderen steirischen Regionen noch der Schnee. Er ist eben anders - der Süden.
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Steirische Weinkönigin Die gewählte Landesweinkönigin hat folgende Aufgaben zu erfüllen: Symbolische Vertretung des steirischen Weinbaues nach außen. Teilnahme und Repräsentation bei Weinwerbeveranstaltungen und geeigneten Veranstaltungen des Landesweinbauverbandes Steiermark sowie bei anderen Veranstaltungen, die der steirischen Weinwerbung dienen. Bei Ehrungen, Übergabe von Auszeichnungen und Diplomen.
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Der Steirische Junker ist immer ein Jungwein, der bereits im Jahr der Ernte in die Flasche und anschließend sofort auf den Markt kommt. Der Steirische Junker steht somit in der Tradition des italienischenNovello, des französischen Beaujolais nouveau, oder des (klassischen, echten)„Heurigen“.
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Buschenschank Die Josefinische Zirkularverordnung: Kaiser Josef II. (1741-1790) schaffte mit seiner Zirkularverordnung aus dem Jahre 1784 die rechtliche Grundlage für Buschenschenken: Er billigte damit den Weinbauern das Recht zu, eigene Erzeugnisse selbst zu verkaufen, an wem immer sie wollen.
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Kernöleierspeis Die zerklopften, gesalzenen Eier in einer Pfanne mit erhitztem Kürbiskernöl herausbraten. Achtung: Fett nicht zu stark erhitzen - Kürbiskernöl hat einen niedrigen Rauchpunkt!
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Steirische Käferbohnen Steirische Käferbohnen – auch Feuerbohne, Prunkbohne, Riesenbohne oder Rosenbohne genannt – kommt, wie die meisten Bohnengewächse, ursprüglich aus Mittel- und Südamerika. Käferbohnen sind fabelhafte Energie- und Ballaststoffspender und sind fettarm.
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Südsteirischer Schafkäse Äußerste Sorgfalt bei der Produktion, eine zeitgemässe Käserei und die Liebe zum eigenen Produkt garantieren höchste Qualität. Das milde, zarte Aroma ist typisch für diese Käsesorten.
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Pappeln Eine Besonderheit in unserem Weinbaugebiet sind sicher die vielen Pappeln, die die Hügellandschaft krönen und dem Weinland südlichen Charakter verleihen. Diese Pappeln hatten früher den alleinigen Zweck, als Blitzableiter zu dienen.
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